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Leo Kandl: "Südbahnhof Wien", 1980 |
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Leo Kandl "Weinhaus" Photographien 1977 - 19984
19.11.1998 - 31.12.1998
Mittwoch, 18. November 1998, 19 Uhr, EröffnungDer in Wien lebende österreichische Fotograf dokumentiert in seiner fotografischen Arbeit "Weinhaus" einen traditionellen Treffpunkt und Zufluchtsort von sozialen Randgruppen. Die Schwarz-Weiß-Fotografien wurden in den Jahren 1972 bis 1984 aufgenommen. Leo Kandl, der auch schon in früheren Arbeiten das Porträt des Menschen auf der Straße zeigte, gelang es mit Hilfe des Mediusm Fotografíe, sich einen Zugang zu diesen Lokalen und zu den dort verweilenden Menschen zu verschaffen der sonst einem "Außenseiter" verschlossen bleibt. Gezeigt werden Menschenbilder sowie Situationen in einer oft verborgenen Umgebung und Atmosphäre.
In his photographic work "Weinhaus", the Vienna-based, Austrian photographer documents a traditional meeting-place and refuge for social fringe groups. The black and white photographs werde taken between 1972 and 1984. Leo Kandl, whose early work already provide a portrait of the "man of the street", uses the medium of photography to gain access to these bars and to those who frequent them - an access which would otherwise be denied to an "outsider". Shown are people and situations in dim sourroundings and a hidden atmosphere. |
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Bill Jacobson: "Interim Portrait # 373", 1992 |
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Bill Jacobson PORTRAITS, SONGS,
15.10.1998 - 06.12.1998
Mittwoch, 14. Oktober 1998, 19 Uhr, EröffnungDie erste retrospektive Ausstellung des 1950 in Norwich, Conneticut geborenen Amerikaners in Europa. Die gezeigten, in den Jahren 1992 bis 1997 entstandenen, Fotografien Bill Jacobsons sind, obwohl sie auf den ersten Blick unscharf wirken, kein Ergebnis falscher Belichtung oder unkorrekt eingestellter Entfernung, sondern sie beruhen auf dem Konzept, die Vergänglichkeit, den Verlust im Zeitalter von AIDS, das Phänomen der sich verflüchtigenden Erinnerung, in eine einprägsame Formel zu bannen. Sie sind eine Metapher dafür, wie unser Geist arbeitet, wie wir mit unseren Erinnerungen umgehen, die immer mehr verblassen und wie statt ihrer Ersatzvorstellungen den freigewordenen Platz einnehmen.
The first restrospective exhibition in Europe of the American photographer Bill Jacobson, who was born in Norwich, Conneticut in 1950. Although the exhibited photographs - which were taken between 1992 and 1997 - appear out of focus at first glance, they are not the result of incorrect lighting or improperly set distance. Instead they represent an effort to capture in a memorable way transitoriness, loss in the time of AIDS, and the phenomenon of the fleeting memory. They are a metaphor for how our mind works, how we deal with our constantly fading memory, and how substitute memories always take their place. |
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Helen Levitt: "New York City", um 1940 |
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Helen Levitt Photographien Retrospektive 1940 - 1992
07.06.1998 - 17.07.1998
Helen Levitt, 1913 in Brooklyn geboren und heute in New York City lebend, zählt zu den bedeutendstend amerikanischen Photographinnen. Ihr Werk findet immer größere Anerkennung und Beachtung.
Von Alker Evands und vor allem von Henri Cartier-Bresson angeregt und ermutigt, schuf sie zeitlose Portraits in den Straßen ihrer Heimatstadt, die sie kaum verlassen hat. Selbst möglich unerkannt bleibend, mit dem Winkelsucher ausgerüstet, beobachtete sie das Theater dre Straße, vor allem das Spiel der Kinder mit einem versöhnlichen, jedoch nie sentimentalen Blick. Was uns in einem Zeitalter des Zynismus berührt, ist iohre humane Fähigkeit, mit Hilfe einzelner Bilder erzählerischen Charakters Einsichten in das Wesen der zwischenmenschlichen Kommunikation, visuelle Methaphern für Nähe, Zärtlichkeit, Liebe, aber auch Trennung und Trauer zu finden, die Ausdruck eines unverwechselbaren Blicks sind. Es ist ein Blick, der uns befähigt, ihre Bilder sofort als die ihren zu erkennen. Ihr Werk, nicht umfangreich, ist poetisch und dicht. |
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Man Ray "Le violon d'Ingres", 1924 40x29,5cm Silber Print Man Ray Trust/ VBK, Wien 1998 |
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Man Ray Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Fotografien 1910-1920 Objekte, Reliefs, Skulpturen 1930-1940 Die Sammlung des Tokyo Fuji Art Museums
04.04.1998 - 01.06.1998
04.04.1998, 11 Uhr EröffnungMan Ray, geboren 1890 in Philadelphia, lebte ab 1921 in Paris, wo er zum gesuchtesten Fotografen der Avantagarde wurde. In den 40er Jahren mußte er in Europa verlassen, ließ sich bis 1951 in Hollywood nieder, und starb 1976 in Paris. Er gilt als Enfant terrible des Dadaismus und als Vorreiter des Surrealismus in den USA. Nach seinem amerikanischen Frühwerk avancierte er in Paris zum Klassiker eines neuen Kunstbegriffes. Diese erste monogaphische Präsentation Man Rays wurde durch die Zusammenarbeit des Tokyo Fuji Art Museums mit der Europäischen Akademie für Wissenschaften und Künste ermöglicht. Zu sehen sind rund 50 Werke, darunter die berühmtesten Fotografien und Objekte. |
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Lois Weinberger "Gebiet extern" 1995/96, C-Print Österr.Fotogalerie Rupertinum |
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Letzte Ankäufe Ausgewählte Neuerwerbungen der Österreichischen Fotogalerie Rupertinum
13.12.1998 - 01.03.1998
Die Österreichische Fotogalerie Rupertinum umfaßt heute rund 15.000 Einzelwerke, Werksgruppen und Oeuvregruppen von 300 Fotografen. Bei den nun präsentierten "letzten Ankäufen" handelt es sich um die zuletzt erworbenen Arbeiten österreichischer Fotokünstler. Die Auswahl spannt den Bogen von frühen aktionistischen Arbeiten aus den siebziger Jahren zu Beispielen inszenierter Selbstportraits, von poetischen Landschaftsfotografien zum jüngsten kritischen Umgang mit unserer Umwelt. Neben klassischen Fotoarbeiten werden auch neue Trägermedien (Peddigrohr, Plexiglas oder Metall) verwendet die zugleich das Begriffsverständnis der künstlerischen Fotografie erweitern. |
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Harry Weber Jüdischer Alltag und Die Anderen - Fotografien 1970-96
26.11.1998 - 01.03.1998
Der 1921 in Klosterneuburg geborene Fotograf Harry Weber arbeitete viele Jahre für die österreichische Redaktion des "Stern", zuletzt als Cheffotograf. Als Pressefotograf war er für die Salzburger Festspiele und für das Theater an der Josefstadt tätig. In den 40 präsentierten Schwarzweiß-Fotografien dokumentiert Weber den heutigen jüdischen Alltag in Wien. Die Tradition der Religion, der Feste und Feiertage, die Gebete und Gesänge und die Schrift sind Insignien und Träger dieser Kultur. Der Zyklus "Die Anderen" gewährt zudem Einblick in das alltägliche Leben verschiedener ethnischer, sozialer Gruppen im heutigen Wien. |
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Friedl Kubelka "1992/93 Jahresselbstportrait" (Detail) 1993 35,5x49cm, Silbergelatineprint auf Baryt |
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Rupertinum Fotopreis 1997 Präsentation der Anwärter auf den Rupertinum Fotopreis
22.01.1998 - 22.02.1998
Die Vergabe des mit öS 70.000,- dotierten Preises an österreichische Fotografen erfolgt alle zwei Jahre. In der vom 22.1. bis 22.2. 1998 im Rupertinum stattfindenden Ausstellung werden die aufgrund von Expertenempfehlungen ausgewählten einzelnen Arbeiten der Anwärter für den achten Rupertinum Fotopreis präsentiert. Eine Jury (Dr. Herta Wolf, Paul Albert Leitner und Dr. Margit Zuckriegl) hat im Febraur aus deren Mitte die Preisträgerin ermittelt: Friedl Kubelka. Seit Mitte der achziger Jahre verfolgt die Fotografin eine persönliche, autobiographische Recherche mittels der Fotografie. Das Ergebnis sind serielle Bilderzyklen, die "Jahresportraits", als Dokumente ihrer Befindlichkeit und ihrer speziellen Alltagssituationen. |
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John Heartfield Die Titelblattgestaltungen für die Arbeiterillustrierten Zeitung / Volksillustrierte und originale Fotomontagen Berlin/Prag 1930-1938
31.10.1998 - 18.01.1998
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